Der typische Haarausfall kann natürlich unterschiedliche Ursachen haben. Ausgelöst wird dieser z.B. durch psychischen Stress, falsche Ernährung oder durch eine Erkrankung. Jedoch sind bis zu 80% aller Fälle von eine erblich bedingten Veranlagung betroffen.

Erblich bedingter Haarausfall? (androgenetische Alopezie)

Bei erblich bedingtem Haarausfall schwindet grundsätzlich das Haar auf der Kopfhaut. Hierbei findet man am Oberkopf den größten Fortschritt. Die Haarfolikel wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, so dass diese verkümmert. Mit fortschreitendem Zeitraum wiederholt sich der Vorgang und die Folikel bildet sich immer weiter zurück, bis letztendlich kein Haar mehr sichtbar ist.

Wie sieht dieser Zyklus aus und was passiert dann?

Aufgrund der mangelnden Nährstoffzufuhr findet kein normales Wachstum des Haares statt. Zwischen jeder Wachstumsphase existieren sogenannte Ruhephasen, welche sich durch diese Ursache immer weiter verlängern.

So bricht nach einem gewissen Zyklus das spröde und mangelnd versorgte Haar ab und es folgt eine Phase der Ruhe. Bei der nächsten Wachstumsphase kann das Haar nicht genügend Nährstoffe ziehen, um kräftig zu wachsen. Es vermindert seine Stärke und wächst verlangsamt. Nach einem weiteren Bruch des Haares verlängert sich die Ruhephase weiter, bis der nächste Wachstumszyklus beginnen kann. Dieser Kreislauf wiederholt sich über viele Jahre, bis das Haar letztendlich mit dem bloßen Auge nicht mehr sichtbar ist. Die Folge ist eine punktuelle oder völlige Glatze.

Am Ende schließt die Kopfhaut die Haarwurzel ein und das weitere Wachstum wird gänzlich gestoppt.

Was ist mit der Haarwurzel?

Auch nach einem sehr fortgeschrittenen Prozess des Haarausfalls mit einer sichtbaren Glatze sind bis zu 99% aller Haarwurzeln noch vorhanden. Diese sind lediglich durch die Kopfhaut abgedeckt und eingeschlossen.